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Grüne Salons

Allgäuer Natur- und Erlebniswelten

Von Steinen und Sternen, von Bäumen und Baumgeistern, von Wildpflanzen für Menschen und Tiere.

In allen Dingen der Natur stecken Geschichten: Nur, wer erzählt sie uns? Wer bringt uns bei, ihnen zu lauschen, sie zu betrachten und einen Zyklus der Zeiten zu erkennen?

In den vier Grünen Salons der Lebendigen Bibliothek für Nature Writing, einem gemeinsamen Projekt der Stadtbibliothek Kempten und den Büchereien Sonthofen und Wertach erzählen Menschen von Naturphänomenen, denen sie persönlich und leidenschaftlich nachspüren.

 

Anmeldung: bibliothek@kempten.de oder 0831 / 2525-7766

ACHTUNG: Aufgrund schlechter Witterung abgesagt!

Von Steinen und Sternen/ Geologische Zeit

7. Mai, 16 - 23 Uhr: Wanderung durch die Zeiten, mit Michael Schneider

Ort: Wertach

Entlang eines Bachlaufes betrachten wir die Alpenentstehung im Zeitraffer und begreifen die Geologie des Allgäus mit den Sinnen.

Mit Hilfe von Kescher und Lupen betrachten wir den Lebensraum von Eintags-, Stein- und Köcherfliegenlarven. Das Vorkommen dieser Lebewesen zeigt eine gute Qualität des Bachwassers an. Ein Stück weiter hat ein Hangrutsch ein interessantes Rippelmustern sowie fossilen Fraßspuren von Meereswürmern freigelegt. Hier kann die Alpenentstehung im Zeitraffer betrachtet werden.

Wenn der Himmel den Blick in die Sterne erlaubt, geht es nach einer Pause weiter mit der Nachtwanderung, um die Gestirne zu sichten. Mit dem bloßen Auge eine Vielzahl von Sternen, Sternbildern und Planeten erkennen. Milchstraße, Polarstern, Großer Wagen und Sirius sind nur einige Beispiele, die je nach Jahreszeit und Witterung sichtbar sind. Mit dem Fernglas kann man sogar Andromeda- und Orion-Nebel bewundern oder anhand einer Sternkarte die für die Jahreszeit typischen Sternbilder suchen.

 

Von den Kräutern zu den Vögeln/ Kulturzeit

29. Mai - 10-14 Uhr: Ein gesunder Garten ist ein singender Garten, mit Gerti Epple und Thomas Blodau

Ort: Kempten

Botanisch-historische Kräuterwanderung mit interkulturellen Gartengesprächen, bei denen auch den Singstimmen der einheimischen Vögel gelauscht wird.

Welche Pflanzen und Samen braucht ein nachhaltiger Garten, in dem sich auch Vögel und Insekten zu Hause fühlen? Wie klingt ein Garten, der in einem gesunden Ökosystem eingebettet ist? Was darf der Gärtner tun und was sollte er lassen? Praktische Tipps für einen Garten, in dem sich auch die Tiere zu Hause fühlen.

Außerdem sammeln wir gemeinsam Impulse für den Gemeinschaftsgarten aus interkultureller Sicht: welche nicht-heimischen Pflanzen können wir hier eine neue Heimat geben?

 

Vom Energiehaus zum Energiehaushalt Erde/ Technologische Zeit

24. Juni - 16 -19 Uhr: Energieeffizienz von zu Hause in die Welt, mit Martin Sambale und Thomas Weiß

Ort: Kempten

Das griechische Wort oikos bedeutet sowohl Haus, als auch Ökonomie. Wie können wir mit dem eigenen Haus den Energiehaushalt der Erde positiv beeinflussen?

Im Grünen Salon ‚Vom Energiehaus zum Energiehaushalt Erde‘ laden Martin Sambale, Geschäftsführer des eza! Energie und Umweltzentrums und Martin Weiß, Stabschef des Klimaschutzes der Stadt Kempten Akteure der Stadtgesellschaft ein, ihre klimaneutralen und nachhaltigen Projekte vorzustellen: Der Unverpacktladen, der Weltladen, aber auch die Klimaschule und Future for Kempten, Elektroautos, Green ways to work und viele andere mehr - in Kempten arbeiten viele klugen Köpfe an den Best practices for eine Grüne Zukunft.

 

Von Klimabäumen und Baumgeistern/ Lebendige Zeit

25. Juni - 16-19 Uhr: Reise vom Naturwissenschaftlichen ins Spirituelle, mit Susanne Fischer-Rizzi

Ort: Kempten

Spaziergang zu den Klimabäumen der Stadt mit geführtem Dankesritual an diese stummen Zeitzeugen. Ausklingen an der Botanical Waldbar mit Drinks und Gesprächen.

Im Grünen Salon ‚Von Klimabäumen und Baumgeistern‘ widmet sich Susanne Fischer-Rizzi dem Thema der Lebendigen Zeit: gemeinsam begegnen die Teilnehmer den stummen, aber nicht umkommunikativen Bäumen Kemptens: Während eines Spaziergang suchen wir die Klimabäume der Stadt auf und begreifen, wie sie anhand der chemischen Prozesse, die in ihnen ablaufen, CO2 in Sauerstoff umwandeln. Ein Stethoskop hilft, das Gluckern im Innern der Stämme wahrzunehmen: Wieviel CO2 wandelt so ein eigentlich Baum in Sauerstoff um? Was tun die Bäume für die Stadt? Und: sollten wir uns nicht für ihren Schatten und ihre frische Luft bedanken? Fischer-Rizzi lässt uns Bäume als Zeitzeugen begreifen, die uns etwas über den Ort, an dem sie Wurzeln geschlagen haben, erfahren lassen. Was können sie uns mitteilen? Wie fühlen Bäume? Können sie womöglich Heilungsprozesse unterstützen?

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