"Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"

„Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ erzählt die Geschichte einer Mutter, die sich nicht damit abfinden kann, dass der brutale Mord an ihrer Tochter unaufgeklärt bleibt. In einer unkonventionellen Aktion bemalt sie drei Plakatwände an der Stadteinfahrt mit provozierenden Sprüchen, die den Polizeichef zwingen, sich um den Fall zu kümmern. In dem schwarzhumorigen Drama, das zwischen Komik und Tragik schwankt, glänzen Frances McDormand, Woody Harrelson und Sam Rockwell in den Hauptrollen.

Anschauen! empfiehlt Frauke Kaumann

 

 

 

 

"Der Einsatz meines Lebens" von Thomas Käsbohrer

Nicht jeder Einsatz der Bergwacht ist spektakulär. Oft sind sie leise, sie spielen unbeobachtet im Kleinen und kaum einer der Bergwachtler findet es wert, darüber ein Wort zu verlieren. Ein Alltag, in dem es allerdings nicht nur um umgeknickte Fußgelenke von Wanderern geht, sondern oft genug um Lawinenabgänge, Vermisstensuchen und nächtliche Klettereinsätze.

Jenseits aller Klischees erzählt DER EINSATZ MEINES LEBENS 25 Geschichten von Rettern der Bergwacht, die über Einsätze berichten, die bis heute ihr Leben prägen. Ein Buch, in dem Bayerns Berge lebendig werden – und in dem Retter über Fehler sprechen, die tödlich enden können. Spannend geschrieben und voller Empathie für die Opfer und deren Angehörige.  Einige Geschichten sind spannender als so mancher Krimi.

Lesen! empfiehlt Matthias Scholz

 

 

Energiesparmessgeräte

Die Stadtbibliothek Kempten hat nun 5 Energiemessgeräte zum Ausleihen in ihrem Bestand. In der heutigen Zeit ist es wichtig, seinen Stromverbrauch im Blick zu haben. Mithilfe des Geräts können alle "Stromfresser" und auch die Geräte, die im Wartebetrieb Strom verbrauchen, aufgespürt werden.

Die fünf Geräte sind Teil der "Bibliothek der Dinge" und im ersten Stock erhältlich.

Ausprobieren! empfiehlt Marina Bereiter

 

 

 

 

 

"JAB" von Un-Su Kim

Diese acht Kurzgeschichten des koreanischen Schriftstellers sind mitten aus dem Leben der Figuren gerissen. Dennoch gelingt es ihm auf wenigen Seiten, seine männliche Protagonisten ihr gesamtes Leben reflektieren zu lassen. Dabei sind es unterschiedlichste Themen: Selbstmord, Alkoholismus, Kriminalität oder einfach falsche Entscheidungen und ihre Auswirkungen. Einblicke in eine andere Gesellschaft, die bei genauem Hinsehen aber doch Parallelen aufweist.

Lesen! empfiehlt Nadeshda Jung

 

 

 

 

"Dschinns" von Fatma Aydemir

Der türkischstämmige Vater ist vor 30 Jahren nach Deutschland ausgewandert und hat über die Jahre seine Familie nachgeholt. Doch nun ist er in der Rente und will sich seinen langen Wunsch erfüllen: Eine Wohnung in seiner alten Heimat. Als er endlich in der Türkei ist und die Wohnung einrichten will, stirbt er alleine und ohne Vorwarnung.

Die Familie muss nun also in die Türkei nachreisen. Während der Reise und der Vorbereitung geben alle Familienmitglieder ihre eigenen Einblicke in ihre Erinnerungen an das Leben in Deutschland und was es für sie selbst bedeutet, wieder oder das erste Mal in der Türkei anzukommen. Man wird sich der Unterschiede innerhalb der Familie bewusst. Ein intensives (Hör)Buch, das mehr ist als eine Familiengeschichte.

Anhören oder lesen! empfiehlt Ruth Fischer

 

 

"The last house on Needless Street" von Catriona Ward

Die Autorin lässt den Leser lange im Dunklen tappen, worum es in dem Psychothriller eigentlich geht. Catriona Ward führt geschickt auf immer neue falsche Fährten und spielt gekonnt mit den Erwartungen an das Genre. Wer den schleppenden, manchmal etwas wirr anmutenden Beginn der Geschichte hinter sich gelassen hat wird mit einem faszinierenden Blick in die menschliche Psyche belohnt, die Methoden findet selbst schwerste Traumata zu überwinden. Düster, bewegend und voll mit überraschend Wendungen, fesselt „The Last House on Needless Street“ bis zur letzten Seiten.

Die deutsche Version finden Sie bei unseren Krimis.

Lesen! empfiehlt Frauke Kaumann

 

 

 

"Talberg 1935" von Max Korn

Nachdem der Lehrer Steiner tot im Ort Talberg vor seinem eigenen Turm liegt, nimmt die düstere Geschichte ihren Lauf: Da der Waldbauer nicht an einen Unfall seines Sohnes glaubt, lässt er einen Kriminaler kommen. Karl Leiner deckt aber auch Geheimnisse auf, die besser im Dunklen geblieben wären und gerät dabei selbst immer mehr in Gefahr. Hat die Tochter der Hexe und Ehefrau des Lehrers, Elisabeth Steiner, was damit zu tun? Oder geht es um das Erbe vom Waldbauern?

Dies ist der erste Krimi der Reihe um den Ort „Talberg“ und spielt in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, als sich die Menschen noch neu finden mussten und gleichzeitig die nächste politische Änderung kommt.

Lesen! empfiehlt Nadeshda Jung

 

 

"Nicht genug" von Maria Scrivan

Die preisgekrönte Comiczeichnerin, Illustratorin und Autorin behandelt in diesem einfühlsamen Comic die Themen Schule, Mobbing, Freundschaft und Selbstzweifel.

Natalie aus der 6. Klasse findet sich selbst unsportlich und unbegabt und versucht, ihrer „coolen“ Freundin Lily nachzueifern und zu gefallen. Erst allmählich begreift sie, dass sie von Lily nur ausgenutzt und gemobbt wurde, und dass sie „richtig“ ist, genau so, wie sie ist. Sie hat nämlich durchaus Stärken, sie muss sich nur trauen, sie zu entfalten.

Ein Mutmach-Comic mit ausdruckstarken und lustigen Illustrationen ab 8 Jahre, auch für „Lesemuffel“ geeignet!

Lesen! empfiehlt Ariane Kunz

 

 

"In der Männer-Republik" von Torsten Körner

„In der Männerrepublik“, das Buch zum Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“.

In der Bundesrepublik war Politik lange eine Männersache. Frauen, die sich politisch engagierten, waren wenig sichtbar. In Interviews kommen Politikerinnen aller Parteien zu Wort, historischen Aufnahmen zeigen, wie sehr sich die Frauen die Teilhabe am demokratischen Prozess im Bonner Parlament gegen ignorante Männer erkämpfen mussten. Entstanden ist eine spannende Chronik des Kampfs um politische Gleichberechtigung, der bis heute anhält.

Ansehen! Oder lesen! Empfiehlt Andrea Graf

 

 

 

 

"Farbenblind" von Trevor Noah

Trevor Noah wurde 1984 in Johannisburg geboren und berichtet in „Farbenblind“ von seiner Kindheit während und nach der Apartheid in Südafrika. Mit Selbstironie, Feingefühl, Humor und Ernst schildert der amerikanische Comedian episodenhaft Ereignisse aus seinem Leben, in denen die Absurditäten des Rassismus, der Horror häuslicher Gewalt, aber auch die Bedeutung von Freundschaft und Familie thematisiert werden. Der Leser schwankt zwischen tiefer Betroffenheit, schockierter Fassungslosigkeit und unwillkürlichen Lachanfällen in dieser mitreißend erzählten Autobiografie.

Lesen! empfiehlt Frauke Kaumann

 

 

 

 

Ding des Monats - Sternkarte

Auf der Sternkarte sind alle Sterne und Sternbilder verzeichnet, die von Deutschland und Mitteleuropa aus mit bloßem Auge beobachtet werden können. Zudem zeigt sie die schönsten Himmelsobjekte für Fernglas und Fernrohr. Die wichtigsten Informationen zum Gebrauch der Sternkarte sind auf der Rückseite kompakt zusammengefasst - so erfahren Sie alles Wissenswerte auf einen Blick.

 

 

 

 

 

 

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